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PU-Asphalt ist ein vergleichsweise junges, aber stark wachsendes Belagssystem. Entsprechend tauchen bei Bauherren, Planern, Kommunen und Entscheidern immer wieder ähnliche Fragen auf. Dieser Beitrag beantwortet die wichtigsten Punkte kompakt, sachlich und technisch korrekt.
Die Antworten basieren auf praktischer Anwendung, Systemverständnis und den realen Anforderungen moderner Bauprojekte.
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WAS GENAU IST PU-ASPHALT?
PU-Asphalt ist ein offenporiger, wasserdurchlässiger Asphaltbelag, bei dem die mineralische Gesteinskörnung nicht mit Bitumen, sondern mit festelastischen Polyurethan-Bindemitteln gebunden wird. Dadurch entsteht ein Belag, der dauerhaft wasserdurchlässig, formstabil und hoch belastbar ist.
Im Gegensatz zu klassischem Asphalt ist PU-Asphalt kein thermoplastisches Material. Er reagiert deutlich weniger empfindlich auf Hitze, Kälte und Alterung.
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IST PU-ASPHALT WIRKLICH BELASTBAR?
Ja. Bei richtiger Planung und Ausführung ist PU-Asphalt auch für befahrbare und hoch belastete Flächen geeignet. Entscheidend ist dabei der Systemaufbau aus Deckschicht, Untergrund und gegebenenfalls zusätzlicher Bewehrung.
PU-Asphalt wird erfolgreich eingesetzt auf
- Zufahrten
- Parkflächen
- Wege
- kommunalen Verkehrsflächen
- Industrie- und Logistikarealen
Die Belastbarkeit ergibt sich aus der Kombination aus festelastischem Bindemittel und tragfähigem, wasserdurchlässigem Unterbau.
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WIE FUNKTIONIERT DIE WASSERDURCHLÄSSIGKEIT?
PU-Asphalt besitzt eine offenporige Struktur. Regenwasser kann ungehindert durch den Belag hindurchtreten und wird in den Untergrund weitergeleitet. Es entsteht keine Oberflächenversiegelung.
Voraussetzung ist ein ebenfalls wasserdurchlässiger Untergrund, etwa in Form einer KFT-Schicht oder eines Dränbetons. Nur als Gesamtsystem funktioniert die Flächenversickerung dauerhaft.
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BENÖTIGT PU-ASPHALT GEFÄLLE ODER ABLÄUFE?
In vielen Anwendungen nein. Da PU-Asphalt flächig entwässert, können klassische Gefälle, Rinnen und Abläufe häufig entfallen. Das vereinfacht Planung und Ausführung erheblich.
Ob zusätzliche Entwässerung erforderlich ist, hängt vom Baugrund, der Nutzung und den örtlichen Gegebenheiten ab.
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WIE LANGLEBIG IST PU-ASPHALT?
PU-Asphalt ist auf eine lange Nutzungsdauer ausgelegt. Durch das festelastische Bindemittel treten typische Schäden wie Rissbildung, Spurrinnen oder Ausbrüche deutlich seltener auf als bei bitumenbasierten Belägen.
Die geringe Alterung des Bindemittels und die fehlende Versiegelung wirken sich positiv auf die Lebensdauer aus. Gleichzeitig sinkt der Instandhaltungsaufwand.
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IST PU-ASPHALT FROSTBESTÄNDIG?
Ja. Da kein Wasser im Belag stehen bleibt, entstehen kaum Frost-Tau-Schäden. Das Risiko von Abplatzungen oder strukturellen Schäden durch gefrierendes Wasser ist deutlich reduziert.
Voraussetzung ist, dass auch der Untergrund wasserdurchlässig und frostsicher ausgeführt wird.
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WIE PFLEGEINTENSIV IST PU-ASPHALT?
PU-Asphalt ist wartungsarm. Es entstehen keine Fugen, in denen sich Unkraut ansiedeln kann. Regelmäßiges Kehren oder Reinigen reicht in der Regel aus.
Bei stark frequentierten Flächen kann eine gelegentliche Intensivreinigung sinnvoll sein, um die Poren offen zu halten.
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IST PU-ASPHALT ÖKOLOGISCH SINNVOLL?
PU-Asphalt leistet einen aktiven Beitrag zur Entsiegelung von Flächen. Regenwasser versickert direkt und wird dem natürlichen Wasserkreislauf zurückgeführt. Gleichzeitig werden Kanalisation und Entwässerungssysteme entlastet.
Im Vergleich zu klassischen Belägen verbessert PU-Asphalt das lokale Mikroklima und reduziert Überflutungsrisiken bei Starkregen.
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FÜR WELCHE PROJEKTE IST PU-ASPHALT BESONDERS GEEIGNET?
PU-Asphalt eignet sich besonders für Projekte, bei denen mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllt werden müssen
- Wasserdurchlässigkeit
- hohe Belastbarkeit
- geringe Wartung
- lange Lebensdauer
- klimatische Resilienz
Typische Einsatzbereiche sind kommunale Flächen, Gewerbe- und Industrieareale, Zufahrten, Parkflächen sowie Geh- und Radwege.
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FAZIT: KLARE ANTWORTEN AUF EINE ZUKUNFTSWEISENDE LÖSUNG
PU-Asphalt ist kein Nischenprodukt, sondern ein technisch ausgereiftes System für moderne Anforderungen im Flächenbau. Viele Fragen ergeben sich aus dem Vergleich mit klassischen Belägen – genau hier zeigt PU-Asphalt seine Stärken.
Die Entwicklung, Systemdefinition und fachliche Einordnung von PU-Asphalt wird maßgeblich durch die bema Bauchemie GmbH geprägt. Ziel ist es, Planungssicherheit zu schaffen und nachhaltige, langlebige Lösungen im Bauwesen zu etablieren.










