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Sommerhitze und extreme Temperaturen stellen Verkehrs- und Nutzflächen zunehmend vor neue Herausforderungen. Hitzewellen, langanhaltende Sonneneinstrahlung und hohe Oberflächentemperaturen wirken sich nicht nur auf den Komfort, sondern auch auf die Lebensdauer und Sicherheit von Belägen aus. Klassische Baustoffe stoßen hier immer häufiger an ihre physikalischen Grenzen.
PU-Asphalt zeigt unter Hitzeeinwirkung ein deutlich anderes Verhalten als bitumenbasierte Asphaltdecken oder starre Betonflächen. Diese Unterschiede werden im Zuge des Klimawandels zunehmend relevant.
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HITZEVERHALTEN KLASSISCHER BELÄGE
Bitumenhaltige Asphaltflächen reagieren auf hohe Temperaturen mit Erweichung. Spurrinnenbildung, Verformungen und klebrige Oberflächen sind bekannte Effekte, insbesondere bei stehenden Fahrzeugen oder langsamen Verkehrsbewegungen.
Betonflächen wiederum speichern Wärme stark und geben sie nur langsam wieder ab. Sie tragen zur Ausbildung von Hitzeinseln bei und können sich tagsüber extrem aufheizen, was die Aufenthaltsqualität erheblich beeinträchtigt.
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FESTELASTISCHES VERHALTEN VON PU-ASPHALT
PU-Asphalt basiert nicht auf thermoplastischem Bitumen, sondern auf einem festelastischen Polyurethan-Bindemittel. Dieses reagiert auf Temperaturveränderungen nicht durch Erweichung, sondern durch elastische Anpassung.
Auch bei hohen Oberflächentemperaturen bleibt PU-Asphalt formstabil. Spurrinnen, Fließverhalten oder klebrige Zonen treten nicht auf. Die mechanischen Eigenschaften bleiben über einen breiten Temperaturbereich hinweg konstant.
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OBERFLÄCHENTEMPERATUR UND MIKROKLIMA
Die offenporige Struktur von PU-Asphalt beeinflusst das thermische Verhalten der Oberfläche. Durch die Poren kann Luft zirkulieren, was die Wärmeabgabe begünstigt. Gleichzeitig wird Regenwasser nicht oberflächlich gespeichert, sondern versickert direkt.
Diese Effekte können dazu beitragen, extreme Oberflächentemperaturen zu reduzieren und das lokale Mikroklima positiv zu beeinflussen. Besonders in dicht bebauten urbanen Räumen ist dieser Aspekt von Bedeutung.
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BELASTUNG DURCH STEHENDE FAHRZEUGE
Ein kritischer Punkt bei Hitze ist die Belastung durch stehende Fahrzeuge. Auf klassischen Asphaltflächen entstehen unter Reifen punktuell sehr hohe Temperaturen und Druckbelastungen, was die Bildung von Verformungen begünstigt.
PU-Asphalt verteilt diese Lasten gleichmäßiger. Die festelastische Struktur nimmt Druck auf, ohne sich dauerhaft zu verformen. Dadurch bleibt die Oberfläche auch bei langanhaltender Hitze und hoher Punktbelastung stabil.
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KOMFORT UND SICHERHEIT FÜR NUTZER
Hohe Temperaturen wirken sich auch auf die Nutzung aus. Stark aufgeheizte Flächen sind unangenehm für Fußgänger, spielende Kinder oder Tiere. Gleichzeitig können weiche Oberflächen die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.
PU-Asphalt bietet hier einen Vorteil durch sein stabiles, griffiges Verhalten. Die Oberfläche bleibt begeh- und befahrbar, ohne temperaturempfindliche Veränderungen.
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BEDEUTUNG FÜR STÄDTE UND PLANUNG
Hitzeresilienz wird zu einem zentralen Kriterium im Städtebau. Beläge, die dauerhaft hohe Temperaturen aushalten und gleichzeitig zur Reduktion von Hitzeinseln beitragen, gewinnen an Bedeutung.
PU-Asphalt erfüllt diese Anforderungen systembedingt. Seine Materialeigenschaften sind nicht auf kurzfristige Bedingungen ausgelegt, sondern auf langfristige Nutzung unter wechselnden klimatischen Belastungen.
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FAZIT: HITZESTABILITÄT ALS ZUKUNFTSFAKTOR
PU-Asphalt zeigt, dass moderne Beläge nicht nur auf Frost und Nässe reagieren müssen, sondern auch auf zunehmende Sommerhitze. Festelastisches Verhalten, Formstabilität und positive Effekte auf das Mikroklima machen den Belag zu einer zukunftsfähigen Lösung.
Die systematische Untersuchung und Weiterentwicklung dieser Eigenschaften wird maßgeblich durch die bema Bauchemie GmbH begleitet. PU-Asphalt zeigt damit, dass Klimaanpassung bereits im Material beginnt.











