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Der Winter stellt Verkehrs- und Nutzflächen jedes Jahr vor besondere Herausforderungen. Schnee, Eis, Frost-Tau-Wechsel und Streusalz wirken nicht nur auf die Sicherheit, sondern auch auf die Lebensdauer von Belägen. Viele Schäden an klassischen Asphalt- oder Betonflächen entstehen genau in dieser Jahreszeit.
PU-Asphalt zeigt im Winterbetrieb ein deutlich anderes Verhalten als dichte Beläge. Seine offenporige Struktur und das festelastische Bindemittelsystem beeinflussen sowohl die Eisbildung als auch die Reaktion auf mechanische und chemische Belastungen.
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KEIN STEHENDES WASSER, WENIGER EIS
Ein zentrales Problem im Winter ist stehendes Wasser. Auf dichten Flächen sammelt sich Niederschlag, friert über Nacht und bildet gefährliche Eisflächen. Zusätzlich dringt Wasser in Risse ein und verursacht Frostschäden.
PU-Asphalt verhindert diesen Effekt konstruktiv. Regen- und Schmelzwasser versickern direkt durch die Oberfläche. Es entsteht deutlich weniger Oberflächenwasser, das gefrieren könnte. Die Eisbildung wird reduziert, nicht durch Technik, sondern durch die Materialstruktur selbst.
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VERHALTEN BEI FROST-TAU-WECHSELN
Frost-Tau-Zyklen gehören zu den größten Belastungen für Beläge. Materialien, die starr oder versiegelt sind, reagieren häufig mit Rissbildung, Abplatzungen oder strukturellen Schäden.
PU-Asphalt ist festelastisch. Das Bindemittel nimmt Spannungen auf, die durch Temperaturwechsel entstehen, und gibt sie kontrolliert ab. Dadurch werden typische Frostschäden deutlich reduziert. Die Oberfläche bleibt formstabil, auch bei wiederholten Wechseln zwischen Frost und Tauwetter.
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WINTERDIENST OHNE BESONDERE ANFORDERUNGEN
PU-Asphalt ist grundsätzlich winterdiensttauglich. Schneeräumung und Streueinsatz können wie bei klassischen Verkehrsflächen erfolgen. Mechanische Räumung mit Schneepflug ist möglich, sofern die üblichen technischen Regeln eingehalten werden.
Durch die strukturierte Oberfläche bleibt auch bei Schneematsch und Restnässe eine gute Griffigkeit erhalten. Gleichzeitig reduziert die schnelle Entwässerung die Bildung von gefährlichem Blitzeis.
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STREUSALZ UND MATERIALBESTÄNDIGKEIT
Streusalz stellt für viele Baustoffe eine zusätzliche Belastung dar. Besonders Betonflächen reagieren empfindlich auf chemische Einwirkungen in Verbindung mit Frost.
PU-Asphalt zeigt hier eine hohe Beständigkeit. Das Polyurethan-Bindemittel ist chemisch stabil und nicht vergleichbar mit bitumenbasierten Systemen. Schäden durch Streusalz treten deutlich seltener auf, sofern der Systemaufbau korrekt ausgeführt ist.
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SICHERHEIT FÜR ALLE NUTZERGRUPPEN
Im Winterbetrieb ist Sicherheit besonders relevant. Fußgänger, Radfahrer, Fahrzeuge und Einsatzkräfte profitieren davon, wenn Flächen schnell abtrocknen und nicht vereist sind.
PU-Asphalt unterstützt genau diesen Effekt. Weniger Eisbildung, bessere Griffigkeit und gleichmäßige Oberflächen sorgen für ein höheres Sicherheitsniveau, ohne zusätzlichen Aufwand im Winterdienst.
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WIRTSCHAFTLICHER VORTEIL IM KOMMUNALEN BETRIEB
Für Kommunen und Betreiber ist der Winterdienst ein erheblicher Kostenfaktor. Schäden durch Frost, häufige Reparaturen und zusätzliche Streumaßnahmen belasten Budgets.
PU-Asphalt reduziert diese Folgekosten langfristig. Die geringere Schadensanfälligkeit und die bessere Funktionsfähigkeit im Winter wirken sich direkt auf Wartungs- und Instandhaltungskosten aus.
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FAZIT: WINTERTAUGLICH DURCH SYSTEMDENKEN
PU-Asphalt ist kein sensibler Spezialbelag, sondern ein robustes Flächensystem, das auch im Winter zuverlässig funktioniert. Die Kombination aus Wasserdurchlässigkeit, festelastischem Bindemittel und strukturierter Oberfläche reduziert typische Winterprobleme deutlich.
Die systematische Auslegung und Bewertung dieser Eigenschaften wird maßgeblich durch die bema Bauchemie GmbH begleitet. PU-Asphalt zeigt damit, dass ganzjährige Nutzbarkeit und Nachhaltigkeit kein Widerspruch sind.











