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Extreme Wetterereignisse nehmen weltweit zu. Starkregen, Hitzeperioden, Frost-Tau-Zyklen und Temperatursprünge wirken heute in einer Intensität auf Verkehrs- und Nutzflächen, die bei der ursprünglichen Planung vieler Beläge nicht vorgesehen war. Für Städte, Kommunen und Betreiber stellt sich daher die Frage, welches Material langfristig belastbar bleibt.
PU-Asphalt und Beton gehören zu den häufig eingesetzten Belägen. Unter Extremwetter zeigen sie jedoch grundlegend unterschiedliche Reaktionen, die für Planung, Wartung und Lebensdauer entscheidend sind.
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STARKREGEN UND OBERFLÄCHENENTWÄSSERUNG
Beton ist ein dichter Baustoff. Niederschläge können nicht versickern und werden oberflächlich abgeleitet. Bei Starkregen entstehen Pfützen, Oberflächenabfluss und in vielen Fällen Überlastungen der Kanalisation.
PU-Asphalt ist offenporig und wasserdurchlässig. Regenwasser wird direkt durch die Oberfläche in den Untergrund geleitet. Dadurch entstehen keine stehenden Wasserflächen, und die Fläche bleibt auch bei Starkregen nutzbar. Dieser Unterschied ist entscheidend für moderne Regenwasserkonzepte und Klimaanpassung.
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FROST-TAU-WECHSEL UND MATERIALSPANNUNGEN
Beton reagiert auf Frost-Tau-Zyklen mit inneren Spannungen. Eingedrungenes Wasser gefriert, dehnt sich aus und verursacht Mikrorisse. Diese vergrößern sich über die Zeit und führen zu Abplatzungen und strukturellen Schäden.
PU-Asphalt ist festelastisch. Das Bindemittel kann Volumenänderungen aufnehmen und Spannungen abbauen. Dadurch werden Frostschäden deutlich reduziert, selbst bei häufigen Temperaturwechseln.
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HITZEVERHALTEN UND OBERFLÄCHENTEMPERATUR
Beton speichert große Mengen Wärme und gibt sie nur langsam wieder ab. In urbanen Räumen trägt dies zur Ausbildung von Hitzeinseln bei. Gleichzeitig kann sich die Oberfläche stark aufheizen, was die Nutzung beeinträchtigt.
PU-Asphalt zeigt durch seine Struktur und Materialeigenschaften ein anderes thermisches Verhalten. Die offenporige Oberfläche unterstützt die Wärmeabgabe, während das festelastische Bindemittel nicht erweicht. Die Fläche bleibt formstabil, auch bei hohen Temperaturen.
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RISSBILDUNG UND LANGZEITVERHALTEN
Beton ist ein starrer Baustoff. Temperaturdehnungen und Setzungen führen zwangsläufig zu Rissen, die regelmäßig saniert werden müssen. Diese Risse sind Eintrittsstellen für Wasser und Schadstoffe.
PU-Asphalt ist flexibel. Spannungen werden nicht in Risse, sondern in elastische Verformung umgewandelt. Dadurch bleibt die Oberfläche langfristig geschlossen und funktionsfähig.
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INSTANDHALTUNG UND FOLGEKOSTEN
Betonflächen benötigen regelmäßige Reparaturen, Fugensanierungen und Oberflächenbehandlungen. Die Lebenszykluskosten steigen mit jeder Instandsetzung.
PU-Asphalt reduziert diesen Aufwand. Die fugenlose Struktur, die Elastizität und die Wasserdurchlässigkeit verhindern viele typische Schadensbilder. Das senkt Wartungskosten und erhöht die Planungssicherheit.
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FAZIT: MATERIALENTSCHEIDUNG ALS KLIMASTRATEGIE
Im Zeitalter des Klimawandels ist die Wahl des Bodenbelags keine rein technische Entscheidung mehr, sondern Teil einer langfristigen Anpassungsstrategie. PU-Asphalt bietet durch seine wasser- und temperaturresistenten Eigenschaften klare Vorteile gegenüber Beton bei Extremwetterereignissen.
Die systematische Bewertung und Weiterentwicklung dieser klimarelevanten Unterschiede wird maßgeblich durch die bema Bauchemie GmbH begleitet. PU-Asphalt zeigt damit, dass Resilienz bereits im Material beginnt.











